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Ehrenabend des CSU Ortsverbandes Dachau PDF Drucken E-Mail
Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Peter Ramsauer, MdB, ehrte zahlreiche langjährige Mitglieder
Der CSU Ortsvorsitzenden, Peter Strauch, konnte, neben über 80 Mitgliedern, auch zahlreiche Ehrengäste aus den Reihen der Bezirks- Landes – und Bundesregierung beim Ehrenabend im Schwarzberghof begrüßen.

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, MdB, der zuletzt vor fünf Jahren bei einem Ehrenabend der Dachauer CSU war, ging zu Beginn seiner Rede auf seinen langjährigen Weggefährten in der Politik, Herrn Landrat Hansjörg Christmann, ein. Christmann war in den 70er Jahren das große Vorbild in der Jungen Union, da er bereits mit 29 Jahren zum Landrat gewählt wurde. Der Abend dient jedoch vor allem der Ehrung langjähriger Mit-glieder; sie bekennen sich zu ihrer Partei und beweisen damit auch Leidensfähigkeit da sie gerne von Freunden oder Bekannten „in Haftung genommen“ werden, wenn diese mit der Arbeit der Politiker nicht zufrieden sind. Dr. Ramsauer berichtete danach von der Stellung Bayerns im Vergleich zur Bundesrepublik und Europa. Hier steht Bayern sehr gut da. Das wird von seinen europäischen Kollegen bei ihren Gesprächen bestätigt.

Der Führungsrolle Deutschlands in Europa galten die nächsten Minuten. Die EU akzeptiert diese im Hinblick auf Solidarität und Solidität. Dr. Ramsauer fordert jedoch von den EU-Mitgliedern, die Solidarität einfordern, sich an die Spielregeln zu halten und dazu gehört das Subsidiaritätsprinzip, wonach zuerst die eigenen Möglichkeiten genutzt werden müssen, bevor fremde Hilfe geleistet wird.Im zweiten Teil seiner Rede berichtete der Bundesminister über die Arbeit seines Ressorts. Als bayerischer Bundesverkehrsminister wird besonders beobachtet, was er für Bayern macht, aber er vertritt die Auffassung, dass das stärkste Land in Deutschland auch die stärkste Infrastruktur braucht. n Bayern kann viel gebaut werden, da immer ein Plan in der Schublade liegt, wo anderswo noch gestritten wird.
Für 2012 kann eine zusätzliche Milliarde Euro verbaut werden, wobei die Mittel nicht für alle gewünschten Verkehrsprojekte ausreichen.

In diesem Zusammenhang stellt Dr. Ramsauer klar, dass in Zeiten knapper Haushaltsmittel einem Verkehrsminister Überlegungen zu allen möglichen und unmöglichen Ansätzen erlaubt sein müssen, um Einnahmen zu generieren; dazu zählt auch die Pkw-Maut. Er kann es nicht akzeptieren, dass deutsche Bürgerinnen und Bürger in fast allen umliegenden Ländern zahlen müssen und in Deutschland soll dies nicht erlaubt sein. Er ist ja auch Eisenbahnminister“, mit diesen Worten leitete Dr. Ramsauer den letzten Teil seiner Rede ein. Er forderte die Anwesenden auf, sich die Bahnhöfe mit offenen Augen anzuschauen. Er macht das bei jeder Gelegenheit und muss sagen, dass er sich manchmal in Grund und Boden schämt. Die Mängel hält er häufig mit seinem Smartphone fest und schickt diese an den „Bahnchef“. Oft werden die Mängel zeitnah behoben. in großer Teil der Finanzmittel kommen nach Bayern, da sie hier nötig sind und am schnellsten gebaut wird. Viele Projekte wurden lange zurückgestellt und die Mittel in die neuen Länder gepumpt um die Rückstände aufzuholen. Jetzt sind allerdings die alten Länder dran. Hier soll in den Bestand (Straßen, Bahntrassen und Wasserwege) investiert werden. m Anschluss an die Rede nahmen Dr. Peter Ramsauer, der Stimmkreisabgeordnete Bern-hard Seidenath gemeinsam mit dem Ortsvorsitzenden Peter Strauch zahlreichen Ehrungen vor.
 
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