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Kunstmaler Richard Huber (1902-1982) aus Dachau PDF Drucken E-Mail

Richard Huber erblickte am 3. April 1902 als zweites von 6 Kindern des Dachauer Malermeisters Albin Huber und dessen Ehefrau Maria das Licht der Welt. Aufgewachsen ist er an der unteren Freisinger Straße. Nach der Volkschule in Dachau und dreijähriger Mittelschule in Donauwörth begann Richard Huber seine künstlerische Laufbahn. Er studierte an der Münchner Kunstgewebeschule und heiratete im Jahr 1929 die Dachauer Baderstochter Maria Baumüller die 2007 im Alter von 100 Jahren gestorben ist. Richard Huber wurde in die älteste Münchner Künstlervereinigung großer Maler wie Leibl, Egger-Lienz, Wenglein und Zügl aufgenommen. Er nahm in den 30er und 40er Jahren mit guten Erfolgen an vielen großen und bedeutenden Ausstellungen vor allem in München, aber auch in ganz Deutschland teil. In Unterbachern steht eine seiner ersten größeren Arbeiten. Eine Muttergottes umkränzt von einer Engelsgloriole als Deckenfresko. Zu Hubers bedeutendsten und größten Werken im kirchlichen Raum gehört zweifellos die Langhaus-Deckenfreskierung der Pfarrkirche in Holzheim bei Dillingen. Richard Huber sagte einmal: „Ich male, was ,mich freut, ich male so, wie ich etwas sehe, empfinde. Ich richte mich nicht nach irgendwelchen Kunstmoden“. Und das hielt er auch so! Huber war auch bekannt als bescheidener, freundlicher, manchmal recht erzählfreudiger und doch in seinem Wesen ruhiger Mensch. Trotz der sich immer schneller verändernden Moderne des 20. Jahrhunderts blieb er stets seinem Weg treu.

 
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