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Perchten, die wilden Gesellen PDF Drucken E-Mail

In den Raunächten, den langen Nächten zwischen Weihnachten und Heilig Dreikönig  geht es wild zu im Oberland: Die Perchten sind unterwegs. Sie sind ursprünglich in Kärnten, der Steiermark und im Salzkammergut zu Hause. Die alpinen Schreckgestalten sieht man heutzutage aber fast überall auf vielen Advents- und Weihnachtsmärkten, auf Perchtentreffen und Krampusläufen. Dort haben sie genau genommen gar nichts zu suchen, denn das ausgelassene Treiben der Spießgesellen mit ihren gar unheimlichen Masken, Tierfellen und Schellen ist eigentlich begrenzt. Ihr wichtigster Erscheinungstag ist der Dreikönigstag. Traditionelle Gruppen tragen ihre Kostüme und geschnitzten Fratzen fast unverändert, die neuzeitlichen wilden Gesellen gehen mit der Mode und wechseln jährlich ihr „Outfit“. Im Volksglauben gelten die Perchten einerseits als unheilvolle Dämonen, andererseits als Glücksbringer und Mittler zwischen Gut und Böse. Ihre Schläge sollen Glück und Segen bringen. Bei Lichte besehen sind sie aber nur eines: schmerzhaft! (bk)

 
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