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Schonende Wirkung durch niedrige Temperatur PDF Drucken E-Mail

Eine angenehme Abwechslung zur Sauna ist der Besuch eines Dampfbads: Ob Tepidarium, Caldarium, Lanconicum oder Hamam, hier kann etwas „schöner geschwitzt“ werden. Bei niedrigerer Temperatur – etwa zwischen 40 und 60 Grad – und einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 Prozent wird der Körper schonend und wohltuend aufgeheizt, sodass der Kreislauf in Schwung kommen und sich der Organismus gleichzeitig total entspannen kann.

Schon die alten Römer liebten das Dampfbad wegen der belebenden und regenerierenden Wirkung. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt, die Gefäße trainiert und die Durchblutung gefördert. Die feinen Wassertröpfchen befeuchten die Atemwege und beugen Erkältungen und Bronchitis vor. Der Wechselreiz ist durch die niedrigere Temperatur weniger extrem als in der Sauna und somit die Wirkung schonender. Menschen mit chronischen oder akuten Erkrankungen sollten allerdings auch auf ein Dampfbad verzichten. Vorheriges Duschen ist wie beim Saunagang Pflicht. Der Aufenthalt im Dampfbad sollte zehn bis maximal zwanzig Minuten dauern, danach werden ein Kaltbad und eine Ruhepause empfohlen. Absolute Krönung ist eine anschließende Massage – und die Lebensgeister sind neu geweckt.

 
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