| Mit Hilfe selbständig bleiben |
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Immer mehr Menschen stellen sich die Frage: „Wie will ich leben, wenn ich älter bin“? Sie wollen den Lebensabend nach ihren Wünschen und Vorstellungen gestalten. Außerhalb der eigenen vier Wände suchen sie deshalb nach Wohnformen, in denen sich dies verwirklichen lässt. Angesichts des Strukturwandels unserer Gesellschaft erfreut sich das Wohnmodell des „Betreuten Wohnens“ immer größerer Beliebtheit. Der Begriff „Betreutes Wohnen“ ist erst wenige Jahre alt und hebt sich vom klassischen „Altenheim“ ab, bei dem allzu oft an schwere Pflege, Abhängigkeit, Doppelzimmer ohne Komfort, Krankheit und Sterben gedacht wird. Beim „Betreuten Wohnen“ wird versucht, die Vorteile des Lebens im eigenen Haushalt – sprich Unabhängigkeit und Privatsphäre – mit den Vorteilen des Lebens in einem gut ausgestatteten Heim zu kombinieren. Die Vorteile sind die Angebote mit Versorgungs-, Betreuungs- und Pflegeleistungen). Dabei soll der Grundsatz gelten: So viel Selbständigkeit wie möglich und so viel Hilfe wie nötig. Wichtige Unterschiede in solchen Häusern betreffen vor allen Dingen die Organisationsformen, Qualität, Art und Umfang der Hilfen.
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