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Doch ein paar kleine Änderungen gibt’s in diesem Jahr:
Da der berühmte Feiertag am 3. Oktober 2009 sowieso auf einen Samstag fällt und heuer wieder im Oktober die DIVA ihre Zelte auf der Thoma Wiese aufstellt, wurde das Amperitiv ausnahmsweise eine Woche nach vorne verlegt: Das Festival findet demnach vom 24.-27.September, wie immer auf der Thoma Wiese statt.
Es steht etwas weniger Zeit zur Verfügung, die besonders gut zu nutzen sich die Veranstalter von Tollhaus Dachau e.V. und ECHO e.V. vorgenommen haben. Die bekannten und beliebten Formate, wie der Dachauer Kindertag, der Flohmarkt D-Bay oder das Schulklassentheaterprogramm, der ökumenische Tiergottesdienst mit dem Tierschutzverein und der Kulturfrühschoppen am Sonntag Morgen oder die musikalischen Leckerbissen auf der Biergarten- Open- Air -Bühne und die Kinderprogramme von Circus Krullemuck, Äktschn Mobil und Meister Eders Kinderkunstwerkstatt bleiben natürlich erhalten und werden wenn möglich noch ausgebaut.
Im Vorabend-, Spätabend-, und Nachmittagsprogramm treten unter anderem auf: Die Münchner Clowns Theater Gruppe „Twist Pension“, das Jugendvarieté „VariaBell“, und Musiker wie K.C. McKanzie, Stephen Finn oder die Dachauer Band „Orange Fizz“. Die Hauptabendacts sind in diesem Jahr eine Mischung aus hochwertigen Geheimtips und echten „Brüllern“: Die Sängerin und Komponistin Cécile Corbel stammt aus der keltischen Bretagne, im Norden Frankreichs. Als Kind bereiste sie mit ihren Eltern, Puppenspieler von Beruf, die ganze Bretagne. Als Teenager entdeckte sie nach der Gitarre die keltische Harfe als Lieblingsinstrument. Ihr einzigartiges Harfenspiel und ihre attraktive junge Stimme wurden bereits mit Kate Busch verglichen. Mit ihrer Musik gelingt Cécile Corbel die Schaffung einer eigenen Welt, die aus eigenen Kompositionen, alten Gedichten, keltischen Liedern und mediterranen Melodien entsteht und mit der Cécile Corbel zu einer musikalischen Reise ganz eigner Art einlädt.
Phil Vetter:
Es gibt im Münchner Raum zur Zeit niemanden, der seine Seele so auf den Stimmbändern trägt wie Phil Vetter. Seit gut zwei Jahren dreht der ehemalige Big Jim-Chef nun schon sein eigenes Ding und das klingt besser als jemals zuvor. Erwachsen ist er geworden, und traurig. Vetter ist ein begnadeter Songwriter, einer der mit Würde leidet und nie kitschig wird dabei, einer der weiß was es heißt von der Liebe und ihrer Vergänglichkeit zu singen. Urbaner Folk-Pop, schwärmerisch, mitreißend und in jedem Takt mit großer Geste dargeboten.
Lizzy Aumeier:
Die Stadt Dachau bringt in diesem Jahr Lizzy Aumeier, mit ihrem Musikkabarett Solo Programm „Männerträume“ ins Festival mit ein, über das die Künstlerin selber schreibt: „…Männerträume …Du willst ein Programm über Männerträume schreiben…?!?“
Die Mitglieder meiner Selbsthilfegruppe Anonyme Faschingsschlampen e.V. sehen mich verstört an!
Mein Mann reagierte nicht weniger optimistisch.: „…aber, davon hast Du doch keine Ahnung…!“
Nach so viel positivem Feedback, begann ich meine Recherchen im Bekanntenkreis (ungeeignet), auf der Straße (kann gefährlich sein), in VHS-Kursen (Ikebana für Singles), in Märchenbüchern (wow)
und in Fachgeschäften für eheliche Hygiene (Igitt!!!)
Was dabei herausgekommen ist…??? Lassen Sie sich überraschen!!!“
Und an einem Abend gibt’s einen großen Überraschungsgast, den sich alle Veranstalter von Anfang an erträumten – quasi ein „Super-Inkognito“ , das aus vertragsrechtlichen Gründen erst Anfang Juli gelüftet werden darf. Nur soviel: Er bringt noch einen zweiten ganz großen mit, der bereits einmal das große ECHO-Drom auf dem Amperitiv zum Kochen brachte.
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