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Als dritte im Bunde: Vierkirchen stellt sich der EnEV PDF Drucken E-Mail

Laut EnEV 2007 müssen in  allen öffentlichen Gebäuden über 1.000 qm Nutzfläche ein Energieausweis sichtbar für die Bürger ausgehängt werden. Neben dem Markt Altomünster, der Gemeinde Weichs zeigt nun auch Vierkirchen seinen Bürgern, dass Energie und Klima wichtige Themen für die Gemeinde sind. Seit Anfang Dezember gibt es einen bedarfsorientierten Energieausweis für  das Rathaus. „Der Landkreis Dachau hat sich eindeutige Klimaziele bis 2020 gesetzt. Um diese zu erreichen, muss der erste Schritt sein, gerade bei den öffentlichen Gebäuden, den aktuellen energetischen Bestand zu dokumentieren. Dies ist über den bedarfsorientierten Energieausweis sehr gut möglich“,  so Heinz Eichinger, 1. Bürgermeister von Vierkirchen.

Ein umfassender Bericht liegt dem bedarfsorientierten Energieausweis für das Rathaus in Vierkirchen bei. Diesen überreichte Helmut Lung, Regionalmanager und Geschäftsführer des  Freien EnergieForum gemeinsam mit dem ausführenden Architekt und Energieberater Ralph Bibinger und der Energielotsin Monika Friedl. Der bedarfsorientierte Energieausweis gibt einen detaillierten Einblick über den aktuellen Verbrauch der Gebäude; gleichzeitig macht er jedoch Vorschläge, was optimiert werden könnte und welchen Energiestandard man dadurch erreichen kann.


 „Nur eine eingehende und umfassende Bestandsaufnahme  garantiert, dass die empfohlenen Maßnahmen Hand und Fuß haben und der Gemeinde Sicherheit geben“  betonte Bibinger. Schon mit kleinen Maßnahmen lässt sich die energetische Bilanz verbessern, z. B. automatische Heizungsregler, die einmal eingestellt selbstständig die Raumtemperatur regeln und so z. B. verhindern, dass über das Wochenende die Heizung in den Büroräumen durchlaufen.  Karl Jäger, Geschäftsstellenleiter der Gemeinde  Vierkirchen,  hob hervor, dass er bisher sich selbst nicht zu schade war um  am Freitag durch die Büros zu gehen und die Heizungen zurückzudrehen. Jeder Bürger hat nun die Gelegenheit, den energetischen Stand des Rathauses in Vierkirchen zu sehen. Vielleicht bringen die Bürger auch einige Ideen mit, wie die Gemeinde zusätzlich, ohne viel Aufwand, Energie sparen kann. 

 
 

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